Online Mar­ke­ting
Glos­sar

Lexi­kon für wich­ti­ge Online Mar­ke­ting Begrif­fe

Unse­re Samm­lung
für eure Kom­mu­ni­ka­ti­on

Zuge­ge­ben: Unse­re agents-Spra­che ist oft spe­zi­ell, wich­ti­ge Begrif­fe kur­sie­ren im Dia­log mit unse­ren Kun­den, in Reportings, in Tele­fo­na­ten oder geis­tern ein­fach nur so digi­tal durch das Netz. Wor­te wie: ‘Soft Boun­ce’, ‘Tar­ge­ting’, ‘Trig­ger-Email’ oder ‘Streu­ver­lust’ klin­gen daher zwar aben­teu­er­lich nach Faust­kampf, sind aber ganz harm­los – meist sogar unver­zicht­ba­re Bestand­tei­le von erfolg­rei­chen Online Mar­ke­ting­maß­nah­men und gehö­ren somit zum soli­den Wort­schatz der Online Mar­ke­ting Defi­ni­tio­nen. Daher ist es manch­mal hilf­reich, wenn man die eine oder ande­re Defi­ni­ti­on ganz ein­fach mit einem Klick nach­re­cher­chie­ren kann. Das geht übri­gens auch den Pro­fis so, denn wer hält schon aus der Pis­to­le geschos­sen die Defi­ni­tio­nen für wirk­lich spe­zi­el­les Online Mar­ke­ting Voka­bu­lar bereit?
Unser Online Mar­ke­ting Glos­sar ver­sam­melt hier wich­ti­ge Begrif­fe aus der Welt des digi­ta­len Mar­ke­tings.

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Boing … hier han­delt es sich um E‑Mails, die nicht zustell­bar sind und somit nicht im Post­fach des adres­sier­ten Emp­fän­gers lan­den. In ers­ter Linie ist die soge­nann­te Boun­ce-Rate also ein The­ma, das beim E‑Mail Mar­ke­ting eine wich­ti­ge Rol­le spielt, zum Bei­spiel bei einem News­let­ter-Aus­sand. Sie soll­te regel­mä­ßig über­prüft und durch Pfle­ge und Aktua­li­sie­run­gen in dem Adresspool nied­rig gehal­ten wer­den.

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Ein Mecha­nis­mus in Bild‑, Schrift- oder gra­fi­scher Form (z. B. But­ton), der einen Web­sei­ten-Besu­cher dazu ani­miert, per Klick eine bestimm­te Hand­lung zu voll­zie­hen (anse­hen; besu­chen; bestel­len; hoch­la­den; down­loa­den; abon­nie­ren; kau­fen).

Die Klick­ra­te spie­gelt das Ver­hält­nis von Sei­ten­im­pres­sio­nen (PI’s)  im Ver­hält­nis zu den getä­tig­ten Klicks auf ein Wer­be- bzw. Akti­ons­ele­ment wider. Wur­de die­ses bei­spiels­wei­se bei 1000 Sei­ten­auf­ru­fen 58 mal ange­klickt, ergibt das eine CTR von 5.8%.

Con­tent Mar­ke­ting sind bezo­gen auf Mar­ken, Unter­neh­mun­gen für die Ziel­grup­pe kon­zi­pier­te und online bereit­ge­stell­te Inhal­te (in Wort, (Bewegt)-Bild oder Ton) , deren Kom­mu­ni­ka­ti­ons­in­hal­te nicht aktiv der Pro­dukt­wer­bung und dem Abver­kauf die­nen. Die redak­tio­nell anmu­ten­den The­men, wer­den zwar klar von dem jour­na­lis­ti­schen Gen­re abge­grenzt, bie­ten aber trotz­dem einen Mehr­wert für den Kon­su­men­ten, der im Ide­al­fall intrinsisch rele­vant und über das The­men­um­feld der Ziel­grup­pe wahr­ge­nom­men wird.

Bei­spie­le für Con­tent-Mar­ke­ting:
Rezept­tipps und Waren­kun­de eines Oli­ven­öl-Pro­du­zen­ten auf der Home­page;
Video-Tuto­ri­als auf Social-Media Kanä­len (Zube­rei­tungs – und Anwen­dungs­tipps mit Oli­ven­öl)
Pod­cast zum The­ma “Bewuss­ter Essen”

Die Con­ver­si­on ist im Online Mar­ke­ting ein Ziel, das als Grad­mes­ser und Erfolgs­kenn­zahl (Con­ver­si­on-Rate) bestimm­ter Maß­nah­men dient. Des­halb ist sie eine wich­ti­ger Begriff des Per­for­mance Mar­ke­tings. Con­ver­si­on beschreibt eine ziel­ge­rich­te­te Hand­lung des Nut­zers, wie einen Kauf, eine Buchung, eine Reser­vie­rung, eine Anmel­dung zum News­let­ter, eine Regis­trie­rung als Kun­de, eine Anfra­ge zu einem Pro­dukt.
Um die getä­tig­ten Maß­nah­men sinn­voll ana­ly­sie­ren zu kön­nen, emp­fiehlt es sich, die Con­ver­si­on in einen Zusam­men­hang mit den gesam­ten Abläu­fen im Online Mar­ke­ting zu brin­gen und zu inter­pre­tie­ren.

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Der Begriff “Elec­tro­nic Com­mer­ce” – kurz: E‑Commerce – umfasst alle Arten und Mög­lich­kei­ten die mit einem Kauf­pro­zess von Pro­duk­ten ein­her­ge­hen. Es han­delt sich also um einen elek­tro­ni­schen Han­del, der alle Maß­nah­men, die mit dem Ver­kauf und Ver­trieb von Pro­duk­ten im Inter­net zusam­men­hän­gen, ver­eint. E‑Commerce ist aus dem Ver­triebs-Port­fo­lio moder­ner Unter­neh­men heut­zu­ta­ge kaum noch weg­zu­den­ken und gewinnt immer mehr an Bedeu­tung. Nach Pro­gno­sen des Digi­tal Mar­ket Out­look wird sich die Zahl der Online-Käu­fer welt­weit im Jahr 2024 auf rund 4,6 Mil­li­ar­den Men­schen belau­fen. Ins­be­son­de­re durch den Sie­ges­zug des Smart­pho­nes ist das Ein­kaufs­ver­hal­ten der Kun­den heut­zu­ta­ge wie selbst­ver­ständ­lich zu einem Teil in die Online-Shops gewan­dert. Obwohl sich der Online­han­del per Defi­ni­ti­on im Inter­net voll­zieht, sind die Gren­zen zu ande­ren Absatz­we­gen, bei­spiels­wei­se dem sta­tio­nä­ren Han­del oder dem Direkt­ver­trieb flie­ßend, so kön­nen die poten­ti­el­len Kun­den bei­spiels­wei­se auch über ver­schie­de­ne Touch­points, wie z.B. Filia­len, Mes­se­stän­de oder per Cou­pon auf der URL des ent­spre­chen­den Web­shops lan­den. Die­se Cus­to­mer Jour­ney kann auch über sozia­le Medi­en, durch Anzei­gen­schal­tun­gen und geziel­te Con­tent-Mar­ke­ting Maß­nah­men gelenkt wer­den.

E‑Mail Mar­ke­ting ist ein Ver­triebs­tool aus der Kate­go­rie des Direkt-Mar­ke­tings, das zuneh­mend an Bedeu­tung gewinnt. Die Aus­prä­gun­gen und Adres­sie­run­gen sind unter­schied­lich. So ist die “one to one” E‑Mail Mar­ke­ting­kom­mu­ni­ka­ti­on inhalt­lich indi­vi­dua­li­siert. Zu nen­nen wäre hier der auf den ein­zel­nen Emp­fän­ger zuge­schnit­te­ne eins-zu-eins News­let­ter. Das geschieht zum Bei­spiel durch dyna­mi­sche Daten­feed-Inte­gra­tio­nen, die dem Leser des News­let­ters nur für ihn rele­van­te Inhal­te oder Pro­duk­te anzeigt. Vor­aus­set­zung ist natür­lich, dass man sei­ne News­let­ter-Emp­fän­ger kennt und die­se dem­entspre­chend seg­men­tiert hat. Aber auch “one to many” Mai­lings kön­nen effi­zi­en­te Kam­pa­gnen sein, um Aktio­nen oder Ange­bo­te an alle Emp­fän­ger schnell und ziel­ge­rich­tet zu kom­mu­ni­zie­ren. Beim Ver­sand der E‑Mails sind recht­li­che, daten­schutz­recht­li­che, kom­mu­ni­ka­ti­ve, ziel­grup­pen­spe­zi­fi­sche und tech­ni­sche Fak­to­ren zu berück­sich­ti­gen.

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Der Name ist Pro­gramm: Eine Lan­ding­pa­ge ist eine Web­sei­te auf der ein Nut­zer ‘lan­det’, wenn er auf einen Link oder auf eine Online-Anzei­ge klickt. Anspre­chend gestal­te­te Lan­ding Pages ent­hal­ten wei­te­re Infor­ma­tio­nen über das Unter­neh­men, die Mar­ke oder das Pro­dukt und for­dern zur Hand­lung auf (anse­hen, anfra­gen, bewer­ben, kau­fen, infor­mie­ren, down­loa­den usw.) Eine Lan­ding­pa­ge hat in der Regel immer eine eige­ne URL, die bei Such­ma­schi­nen inde­xiert ist und dies­be­züg­lich auch opti­miert wer­den kann im Gegen­satz zu kurz­fris­tig sich öff­nen­den Fens­ter­sei­ten (Pop-ups).

Der Begriff Lead­ge­ne­rie­rung beschreibt einen im Online Mar­ke­ting auf­tre­ten­den Mecha­nis­mus bzw. “Ken­nen­lern-Pro­zess”, bei dem ein Nut­zer durch sei­ne auf der Online-Platt­form vor­ge­nom­me­ne Hand­lung akti­ves Inter­es­se an einem jewei­li­gen Pro­dukt oder einer Dienst­leis­tung zeigt. Ein Lead ist dabei also ein poten­ti­el­ler Kun­de (unmit­tel­bar oder in der Zukunft), der dem Unter­neh­men einen bestimm­ten Umfang an Daten von sich zur Ver­fü­gung stellt. – dazu zählt das Abon­nie­ren eines News­let­ters oder das Stel­len einer Anfra­ge genau­so, wie das Inter­es­se an einem Bloginhalt oder einer Social Media Page. Ein häu­fig ver­wen­de­tes Ein­tritt-Tool ist der soge­nann­te CTA-But­ton (Call to Action), der auf die ent­spre­chen­den Web­in­hal­te führt. Es gibt also ganz unter­schied­li­che Ansät­ze, Prak­ti­ken  und Wege der Lead­ge­ne­rie­rung, die unter dem Begriff Lead-Manage­ment zusam­men­ge­fasst wer­den.

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Der Begriff Online Mar­ke­ting (sel­ten auch: Web­mar­ke­ting) dient als Ober­be­griff und umfasst alle Mar­ke­ting­maß­nah­men, die über geplan­te Akti­vi­tä­ten im Inter­net der Prä­senz, der Wahr­neh­mung, dem Image und dem Absatz von Pro­duk­ten und/oder Dienst­leis­tun­gen die­nen. Spe­zi­al­dis­zi­pli­nen sind Social Media Mar­ke­ting, Con­tent Mar­ke­ting, E‑Mail Mar­ke­ting, SEO-Mar­ke­ting, E‑Commerce und Affi­lia­te Mar­ke­ting und Refer­ral Mar­ke­ting. Eine ana­ly­ti­sche Dis­zi­plin, die auf der Beob­ach­tung und Opti­mie­rung von Kenn­zif­fern und vor­her defi­nier­ten Erfolgs­fak­to­ren basiert, wird Per­for­mance Mar­ke­ting genannt.

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Per­for­mance ist das eng­li­sche Wort für Leis­tung. Ziel des Per­for­mance Mar­ke­ting ist also, die Leis­tung einer Web­sei­te zu erhö­hen. Die­ses pas­siert, wenn ein Web­sei­ten-Nut­zer zu einem Gast bzw. Kun­den wird, sprich: wenn eine Con­ver­si­on erzielt wird Für erfolg­rei­ches Per­for­mance Mar­ke­ting sind die Mess­bar­keit der Online Mar­ke­ting-Maß­nah­men nötig. Dar­auf baut eine ste­ti­ge Ana­ly­se mit Rück­schlüs­sen zur Opti­mie­rung der wei­te­ren Per­for­mance auf.