Juli 4, 2017

social media feh­ler.

9 grün­de, wes­halb ihre fans mit ihnen schluss machen könn­ten.

Manch­mal kri­selt es selbst in den bes­ten Bezie­hun­gen. Dabei ist gera­de die zwi­schen Ihnen und Ihren Social Media-Fans beson­ders wich­tig für Ihr per­sön­li­ches Mar­ke­ting-Glück. Am bes­ten soll­ten Sie es gar nicht erst soweit kom­men las­sen, dass Ihre Fans genervt sind oder gar den Kon­takt abbre­chen. Hier ein klei­ner Rat­ge­ber:

Grund Nr. 1: “Ich weiß viel zu wenig über dich!”

Unser Tipp für ein nut­zer­freund­li­che Fan­page: Zei­gen Sie sich auf Ihrem Social Media-Pro­fil auf­ge­schlos­sen, gesel­lig und hilfs­be­reit. Das bedeu­tet nicht, dass Sie inti­me Ein­bli­cke in Ihr Pri­vat­le­ben geben sol­len. Aber las­sen Sie Ihre Com­mu­ni­ty immer wie­der an lus­ti­gen und bedeut­sa­men Momen­ten Ihres All­tags teil­ha­ben. So haben inter­es­sier­te Fans und Kun­den die Mög­lich­keit, authen­ti­sche Infor­ma­tio­nen über Sie und Ihr Unter­neh­men zu bekom­men. Das kann man wie­der­um auch sehr gut nut­zen, um Pro­duk­te und Ange­bo­te nett zu prä­sen­tie­ren.

Grund Nr. 2: “Du bist mir zu auf­dring­lich!”

Sie möch­ten Ihre Fans am liebs­ten drei­mal täg­lich auf dem Lau­fen­den hal­ten und wun­dern sich, wes­halb immer weni­ger Reak­tio­nen auf immer mehr Posts kom­men? Weni­ger ist manch­mal mehr. Häu­fi­ges Pos­ten ist nur dann infor­ma­tiv und unter­halt­sam, wenn genug qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Inhal­te zur Ver­fü­gung ste­hen. Aber: Auch wenn es viel zu erzäh­len gibt, ist es manch­mal sinn­voll, sich etwas zurück­zu­neh­men. Qua­li­tät statt Quan­ti­tät lau­tet hier das Zau­ber­wort des Face­book-Algo­rith­mus. Eine bewuss­te, ziel­ge­rich­te­te Aus­wahl der Inhal­te erreicht nach­hal­tig mehr Fans, als eine Arma­da von stünd­li­chen Updates

Grund Nr. 3: “Du mel­dest dich fast nie bei mir!”

Das ande­re Extrem: Tage- oder sogar wochen­lang nichts von sich hören zu las­sen. “Willst du gel­ten, mach dich sel­ten” funk­tio­niert aller­dings genau­so wenig wie “zu viel des Guten”. Unre­gel­mä­ßi­ge Posts kön­nen dazu füh­ren, dass Sie auf Dau­er in Ver­ges­sen­heit gera­ten und Abon­nen­ten­zah­len sin­ken, da Fans kei­nen Mehr­wert mehr in Ihrem Pro­fil sehen. Eine genaue Pla­nung Ihres Social Media Con­tent kann dabei hel­fen, den Rhyth­mus beim Pos­ting im Blick zu behal­ten.

Grund Nr. 4: “Ich bin nicht die Ein­zi­ge für dich!”

Ein Post für alle Platt­for­men – das wird schon kei­ner mer­ken? Und spart ja schließ­lich Zeit! Falsch gedacht. Wenn Ihre Fans rea­li­sie­ren, dass Sie ein und den­sel­ben Inhalt auf unter­schied­li­chen Social Media-Platt­for­men spie­len, ohne sich die Mühe machen, die­se auf die unter­schied­li­chen Bedürf­nis­se der Ziel­grup­pen und Platt­form­struk­tu­ren anzu­pas­sen, dann kann dies als sehr stö­rend wahr­ge­nom­men wer­den. Es emp­fiehlt sich daher, sich lie­ber auf weni­ge Netz­wer­ke zu beschrän­ken und die­se ziel­grup­pen­spe­zi­fi­schen zu bespie­len.

Grund Nr. 5: ”Du denkst immer nur an dich!”

Sei­en Sie nicht ego­is­tisch – sozia­le Netz­wer­ke sind zum Tei­len da! Sie müs­sen das Con­tent-Rad nicht immer wie­der neu erfin­den. Zahl­rei­che unter­halt­sa­me, rele­van­te und inter­es­san­te Inhal­te schwir­ren bei Platt­for­men wie Insta­gram und Face­book umher, die nur dar­auf war­ten, dass Sie sie mit Ihren Fans tei­len. So ver­mit­teln Sie nicht nur den Ein­druck, dass Sie sich aktiv mit ande­ren Inhal­ten aus­ein­an­der­set­zen, Sie pro­fi­tie­ren gleich­zei­tig auch von der Bekannt­heit der Quel­le oder der Qua­li­tät der Inhal­te. Wich­tig ist dabei nur, dass man sol­che Infor­ma­tio­nen nicht ein­fach nur kopiert, son­dern die Quel­le mit wei­ter­gibt.

Grund Nr. 6: “Du igno­rierst mich!”

Ihre Social Media-Fans haben sich zu Ihrem letz­ten Post kri­tisch geäu­ßert? Das Schlech­tes­te, was sie in die­sem Fall machen kön­nen, ist dies zu igno­rie­ren oder gar zu löschen. Ihre Kun­den gewin­nen dadurch den Ein­druck, ihr Bei­trag sei unwich­tig oder uner­wünscht. Gehen Sie lie­ber krea­tiv und char­mant auf nega­ti­ve Anmer­kun­gen ein, beant­wor­ten Sie Fra­gen, bedan­ken Sie sich für Lob und net­te Wor­te und ent­schul­di­gen Sie sich bei ange­brach­ter Kri­tik. Kom­mu­ni­ka­ti­on ist in einer Social Media-Bezie­hung schließ­lich das A und O!

Grund Nr. 7: “Du machst über­haupt kei­ne Plä­ne für uns!”

Zuge­ge­ben, eine gute Bezie­hung braucht ab und zu eine Pri­se Spon­ta­ni­tät. Doch eine gewis­se (Zukunfts-)Planung ist gar nicht so ver­kehrt, um den Über­blick im digi­ta­len Dschun­gel zu behal­ten und Struk­tur in Ihre Social Media-Kanä­le zu brin­gen. Gera­de, wenn die Bezie­hung mit Ihren Face­book- oder Insta­gram-Fans noch frisch ist, kann eine Social Media Stra­te­gie sehr hilf­reich sein. Hier­zu gehört es – neben der dif­fe­ren­zier­ten Con­tent­pla­nung für die Bespie­lung der unter­schied­li­chen Platt­for­men – sich Zie­le zu ste­cken und zu über­le­gen, wie man die­se errei­chen kann. Aber auch Richt­li­ni­en ein­zu­füh­ren, wie man am geschick­tes­ten auf Kom­men­ta­re und Nach­rich­ten reagie­ren kann.

Grund Nr. 8: “Du weißt nicht, was mir wirk­lich passt und gefällt!”

Sie möch­ten Ihre Fan-Com­mu­ni­ty mit Vide­os ver­wöh­nen? Immer eine gute Idee – dann aber bit­te im rich­ti­gen For­mat und ange­mes­sen prä­sen­tiert! Tests haben gezeigt, dass im Zeit­al­ter der Smart­pho­nes qua­dra­ti­sche Vide­os häu­fig mehr Views und Reak­tio­nen erzie­len als Vide­os im Quer­for­mat.
Das Wich­tigs­te beim Pos­ten von Vide­os ist jedoch, die Video­da­tei direkt bei Face­book & Co. hoch­zu­la­den und nicht ein­fach nur Links von Video­por­ta­len wie You­tube zu pos­ten. Letz­te­re wer­den sel­te­ner geteilt und haben gerin­ge Inter­ak­tio­nen Ihrer Fans zur Fol­ge.

Grund Nr. 9: “Du gehst über­haupt nicht auf mich und mei­ne Bedürf­nis­se ein!”

Das Wich­tigs­te in einer Bezie­hung: Zei­gen Sie Ein­füh­lungs­ver­mö­gen! Gehen Sie auf die indi­vi­du­el­len Wün­schen Ihrer Fan-Com­mu­ni­ty ein und pas­sen Sie sich der unter­schied­li­chen Ziel­grup­pen und Mög­lich­kei­ten Ihrer Social Media-Kanä­le an. Hash­tags sind ein gutes Bei­spiel dafür, dass ein bestimm­tes Posting­for­mat nicht unbe­dingt die­sel­be, rei­chen­wei­ten­stei­gern­de Wir­kung bei allen Netz­wer­ken hat. Dar­über­hin­aus emp­fiehlt es sich zum Bei­spiel, Pos­ting-Inhal­te ört­lich zu beschrän­ken und somit nur für aus­ge­wähl­te Per­so­nen rele­vant zu machen, um so die “Tref­fer­quo­te” und Plat­zie­rung im Feed zu ver­bes­sern. Auch ist es hilf­reich, über die Face­book-Sta­tis­ti­ken die Reich­wei­ten und Reak­tio­nen Ihrer bis­he­ri­gen Posts im Auge zu behal­ten. Pas­sen Sie bei­spiels­wei­se die Posting­zeiten an die Wochen­ta­ge und Tages­zei­ten an, an denen nach­weis­lich die meis­ten Fans erreich­bar sind. Und reflek­tie­ren Sie die Inhal­te, die beson­ders gut oder gar nicht anka­men, um sie ent­spre­chend aus­zu­bau­en oder zu ver­mei­den.

Also…

Wer nicht zu auf­dring­lich aber auch nicht zu distan­ziert ist und sich auf den kom­mu­ni­ka­ti­ven und infor­ma­ti­ven Zweck von sozia­len Netz­wer­ken besinnt, kann eine lan­ge und glück­li­che Bezie­hung mit sei­nen Fans füh­ren sowie Pro­duk­te und Ideen ver­brei­ten.
Und wenn Sie doch mal eine klei­ne “Paar­the­ra­pie” brau­chen, um wie­der rich­tig glück­lich zu wer­den mit Ihren Face­book-Fans, ste­hen unse­re Social Media-Exper­ten Ihnen jeder­zeit bera­tend zur Sei­te. 

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