März 9, 2017

wie ich klick­star­ke über­schrif­ten erstel­le.

eine gute head­line fin­den.

Eine gute Head­line ist das A und O eines Arti­kels: Über­zeu­gend, kna­ckig und prä­gnant muss sie sein. Von ihr hängt es ab, wie vie­le Klicks ein Arti­kel gene­riert und wie vie­le Men­schen ihn lesen wer­den. Wie Sie eine Über­schrift kre­ieren, die neu­gie­rig macht, aber auch nicht zu viel ver­spricht, ver­ra­ten wir hier!

 

War­um die Über­schrift das wich­tigs­te Ele­ment eines Arti­kels ist? Ganz ein­fach: Nur mit einer rich­tig guten Head­line kön­nen Sie Lesern bereits im Vor­feld ver­mit­teln, wor­um es im Arti­kel geht. Mit weni­gen Wor­ten, auf den Punkt gebracht und ganz prä­zi­se soll­te sie ver­fasst wer­den, wie eine sehr kur­ze Inhalts­an­ga­be. Die Schwie­rig­keit hier­bei ist, zu Beginn deut­lich zu machen, wor­um es im Arti­kel geht. Gelingt dies nicht, so wird der Con­tent auch nicht kon­su­miert. Wie man mit dem For­mu­lie­ren prä­gnan­ter Über­schrif­ten jedoch erfolg­reich sein und eine hohe Klick­ra­te erzie­len kann, ver­ra­ten Ihnen unse­re fol­gen­den Tipps:

1. Neh­men Sie sich Zeit

Bei der Fin­dung einer wirk­lich guten Über­schrift soll­ten Sie zunächst ver­schie­de­ne Ideen sam­meln und nicht gleich die ers­te Head­line wäh­len, die Ihnen in den Sinn kommt. Notie­ren Sie sich im bes­ten Fal­le ver­schie­de­ne Vari­an­ten und neh­men Sie sich die Zeit um her­aus­zu­fil­tern, wel­che Ihnen am bes­ten gefällt. Wel­che der Head­lines gibt opti­mal den Con­tent wie­der, den Sie ver­fasst haben? Suchen Sie sich einen Spit­zen­rei­ter aus und schrei­ben Sie dann erneut noch ein paar wei­te­re Head­lines nie­der. Das hilft Ihnen, am Ende die pas­sends­te Über­schrift zu fin­den.

2. Erfül­len Sie die Erwar­tun­gen der Leser

Sie haben also eine Über­schrift gefun­den – sehr gut. Damit Ihre Ziel­grup­pe aber auch wirk­lich auf Ihren Arti­kel klickt, müs­sen die rich­ti­gen Erwar­tun­gen geweckt wer­den. Erwar­ten zu wecken bedeu­tet, sie am Ende auch zu erfül­len. Mit Ele­men­ten wie “How to…”, Top 10 Lis­ten oder Über­schrif­ten wie “Wie ich den opti­ma­len Hotel-News­let­ter ver­fas­se”  wecken Inter­es­se bei Ihren Lesern.

3. Ver­wen­den Sie Zah­len

Hier­bei han­delt es sich im Grun­de um nichts ande­res als um „Charts“. Sie sind ein­fach zu kon­su­mie­ren, da sie durch­num­me­riert und sor­tiert sind. Die­ser Arti­kel, den Sie gera­de lesen, ist das per­fek­te Bei­spiel. Charts ent­hal­ten Zwi­schen­über­schrif­ten und ein­zel­ne Abschnit­te, die inhalt­lich nicht auf­ein­an­der auf­bau­en. Der Leser ist also nicht gezwun­gen, den gesam­ten Arti­kel zu lesen und kann sich an ein­zel­nen Punk­ten einen Über­blick ver­schaf­fen.

4. Sei­en Sie emo­tio­nal und beson­ders

Über­trei­ben Sie in Ihrer Über­schrift nicht (sie­he Punkt 2), aber eine gewis­se Emo­tio­na­li­tät hat noch nie gescha­det. Oft­mals wird dadurch viel mehr Reich­wei­te gene­riert, denn Sie haben die Leser berührt und somit ihre Auf­merk­sam­keit gewon­nen. Machen Sie sie neu­gie­rig und erzeu­gen Sie kei­ne Lan­ge­wei­le! Ein klei­nes Bei­spiel: Schrei­ben Sie anstatt „DER Tipp für die per­fek­te Restau­rant-Ad“ doch ein­mal „Das Geheim­nis einer per­fek­ten Restau­rant-Ad“. Solan­ge Ihr Con­tent hält, was die Head­line ver­spricht, kön­nen Sie etwas Neu­es wagen!

5. Kurz fas­sen und exakt sein, ist die Devi­se

Nicht mehr als zehn Wör­ter, unter 50 Zei­chen – die­se Zah­len soll­ten Sie sich für die Län­ge Ihrer Über­schrift mer­ken. Jeden Tag wer­den die Web-Nut­zer aufs Neue mit hau­fen­wei­se Con­tent über­häuft, sodass man mit umständ­li­chen, kom­pli­zier­ten und lang­wei­li­gen Über­schrif­ten schnell aus dem Ras­ter des „Lesen wol­lens“ her­aus­fällt. Wir ent­schei­den uns inner­halb weni­ger Sekun­den, was für uns rele­vant ist. Bei zu lan­gen Head­lines ver­lie­ren Ihre mög­li­chen Leser bereits gleich zu Anfang das Inter­es­se.

6. Pro­vo­zie­ren und Fra­gen stel­len ist erlaubt

Pro­vo­ka­tio­nen in Über­schrif­ten funk­tio­nie­ren meis­tens – sei­en Sie sich jedoch dar­über im Kla­ren, dass Sie auch mit nega­ti­ven Kom­men­ta­ren und Wider­spruch rech­nen müs­sen. Aber genau das wol­len Sie ja, oder? Neben Pro­vo­ka­tio­nen funk­tio­nie­ren auch Fra­gen sehr gut. Vie­le Leser beant­wor­ten die Fra­ge direkt zu Beginn eines Arti­kels für sich und möch­ten anschlie­ßend in Ihrem Arti­kel her­aus­fin­den, ob Sie mit ihrer Ant­wort rich­tig lagen. Auch Fra­gen kön­nen selbst­ver­ständ­lich für Gegen­wind sor­gen. Wenn die in dem Arti­kel gege­be­ne Ant­wort bei­spiels­wei­se nicht mit der eige­nen über­ein­stimmt. Gene­rell sor­gen Fra­gen aber für Neu­gier und Inter­es­se. Bes­ser ist es noch, wenn Sie Pro­vo­ka­ti­on und Fra­ge kom­bi­nie­ren.

KURZ GESAGT:

Ganz egal, ob Sie eine Über­schrift für einen Maga­zin­ar­ti­kel, für Face­book oder für Insta­gram suchen: Erre­gen Sie Auf­merk­sam­keit! Den­ken Sie immer dar­an, in Ihrem Con­tent zu hal­ten, was Sie in Ihrer Head­line ver­spro­chen haben und lie­fern Sie erst­klas­si­gen Con­tent, der Fra­gen beant­wor­tet und Pro­ble­me löst. Dann sind Sie auch auf dem rich­ti­gen Weg für mehr Reich­wei­te.

wei­te­re neu­ig­kei­ten aus unse­rem office.