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28. August 2020

Goog­le Pay per Stay – Check-In zählt!

Ein neu­es Bezahl­mo­dell für Wer­be­leis­tun­gen im Hotel­we­sen steckt noch in den Kin­der­schu­hen.

Bei Goog­le tut sich etwas im Hin­blick auf Wer­be­spen­dings im Hotel­we­sen. Wir rich­ten unser Augen­merk aktu­ell auf den neu­es­ten Coup “Goog­le Pay per Stay” (du zahlst nur, wenn dein Gast auch erscheint) und beob­ach­ten für euch die Ent­wick­lung, das Für und Wider und was sonst noch drin­steckt. Das gän­gigs­te und gewohn­te Modell der Abrech­nung ist CPC (cost per click), man zahlt also pau­schal pro Klick auf eine Anzei­ge – ganz egal, was im Anschluss pas­siert (ob der Nut­zer also bucht, reser­viert, oder eben nicht). Gera­de die­ses ist in der Hotel- und Gastro­bran­che nicht zwin­gend ein opti­ma­les Abrech­nungs­mo­dell, denn die Kenn­zahl des Erfolgs ist hier nicht der rei­ne Kon­takt, son­dern ein tat­säch­li­cher Auf­ent­halt eines Gas­tes im Hotel oder Restau­rant.


Neu­es Geschäfts­mo­dell

Des­we­gen hat Goog­le erst kürz­lich ein zusätz­li­ches Modell für Goog­le Hotel Ads ein­ge­führt: Pay per stay (PPS), um eine “här­te­re” Wäh­rung anbie­ten zu kön­nen. Pay per Stay arbei­tet nicht mit fixen Klick­kos­ten, son­dern ist pro­vi­si­ons­ba­siert. Das heißt, es ent­ste­hen erst Kos­ten, wenn ein Auf­ent­halt im Hotel tat­säch­lich statt­fin­det. Das Risi­ko durch Stor­nos und No-Shows ist also gleich null. Klingt unein­ge­schränkt gut – könn­te man mei­nen. Aber es gibt auch Nach­tei­le:

Fle­xi­bi­li­tät ver­sus Zure­chen­bar­keit

Zum Bei­spiel weni­ger Fle­xi­bi­li­tät – die Daten, die an Goog­le zur Berech­nung der Pro­vi­si­on über­mit­telt wer­den müs­sen, kön­nen nur ein­mal im Monat manu­ell ange­passt wer­den. Bei dyna­mi­scher Zim­mer­preis­ge­stal­tung ist das also eher schwie­rig. Auch die Aus­steue­rung der Anzei­gen liegt im Ermes­sen von Goog­le. Beim CPC-Modell hin­ge­gen ist es viel ein­fa­cher, aktiv in die Kam­pa­gne ein­zu­grei­fen: sei es, um Klick­prei­se jeder­zeit anzu­pas­sen, nach oben hin zu begren­zen oder die Anzei­gen tages­zeit­ba­siert aus­zu­steu­ern. 

Was also ist effi­zi­en­ter? Das ist – wie so vie­les – eine Ein­zel­fall­ent­schei­dung. Wir jeden­falls blei­ben dran.

Mehr Info unter:

https://www.tageskarte.io/marketing/detail/die-geschaeftsmodelle-von-google-hotel-ads-was-hoteliers-wissen-sollten.html

 

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