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17. Dezem­ber 2020 

Aus der Not Flü­gel wach­sen lassen.

Digi­ta­li­sie­rung ermög­licht flan­kie­ren­de Gastronomie–Konzepte

Wer konn­te ahnen, wie schnell das SO ein The­ma ist? Wohl ehr­lich gesagt nie­mand – auch wir nicht, die schon län­ger unse­ren Kun­den in gemein­sa­men Gesprä­chen zu einem Aus­bau ihrer Geschäfts­mo­del­le auf der Flug­hö­he einer ste­tig wach­sen­den, digi­ta­len Anspruchs­hal­tung und einem sich wan­deln­den Nut­zer­ver­hal­ten gera­ten haben. 

Damit sind bei­spiels­wei­se Online-Shops mit Genuss-Pro­duk­ten aus der eige­nen Her­stel­lung oder die Online-Ver­mark­tung von Koch­kur­sen gemeint. Den Aus­bau sol­cher digi­ta­len Geschäfts­zwei­ge haben wir vor­her in homöo­pa­thi­schen Dosen an unse­re Kun­den und ihre Restau­rants bzw. die Hotel­le­rie her­an­ge­tra­gen und in Stu­fen­mo­del­len auf- und aus­ge­baut. Mit Bedacht und natür­lich – auch aus dem Grund, weil beim The­ma Online-Shops natür­lich eini­ge wich­ti­ge Din­ge zu beach­ten sind. Bei­spie­le hier­für sind die Online-Shops der Ster­ne­kö­che Jens Ritt­mey­er oder Alex­an­der Herr­mann.

Mit Affen­zahn um die Ecke

Im Zuge des ers­ten Lock­downs im Früh­jahr und der Schlie­ßung der Restau­rants, Bars und Hotels, kam der Bedarf nach krea­ti­ven Lösun­gen qua­si über Nacht mit High­speed um die Ecke. Der offi­zi­el­le Still­stand und die ver­ord­ne­ten Kon­takt­be­schrän­kun­gen tra­ten zwar in Kraft, die Schaf­fens­kraft und der Über­le­bens­wil­le der Gas­tro­no­mie-Bran­che koch­te aber hoch. Die Web­sei­te wur­de zum unver­zicht­ba­ren Instru­ment eines Not­be­helfs und ermög­lich­te alter­na­ti­ve Ange­bots­for­men und Vertriebskanäle.

Genuss-Sur­fer online

Eige­ne Pro­duk­te wur­den kre­iert, Lie­fer­ser­vices ent­stan­den, Kuli­na­rik-Boxen wur­den geschnürt. Aus Gäs­ten wur­den in die­sem Jahr Genuss-Sur­fer – Bestel­lun­gen online, To-Go Abho­lun­gen, ver­kauf­te Genuss-Boxen und Manu­fak­tur-Pro­duk­te aus dem Online-Shop waren mit­un­ter die Trans­mit­ter und Bin­de­glie­der, die erst­ma­lig und ein­zig­ar­tig beleg­ten, dass beseel­te Gas­tro­no­men und ihr Publi­kum sich auf die Distanz nicht so ein­fach tren­nen lie­ßen und wollten.

Wenn der Berg nicht zum Pro­phe­ten kommt …

Kommt der Pro­phet … genau! So muss es doch auch gehen … und es muss ja wei­ter­ge­hen! Geschäfts­zwei­ge wur­den aus­ge­baut oder neu auf­ge­baut. Star­koch Anton Schmaus hat sich die­ses Ter­rain bei­spiels­wei­se vor­bild­lich erschlos­sen: Sein Pro­vi­ant-Kon­zept ori­en­tiert sich strin­gent an sei­ner eige­nen Hand­schrift – und der sei­ner vier Restau­rants – und trans­por­tiert die­se zum Gast nach Hau­se. Es ist eine gekonn­te Rezep­tur aus Nähe und Distanz. Etwas, das nur funk­tio­niert, wenn es authen­tisch ist. Und ist natür­lich als lang­fris­ti­ges Modell ein Teil sei­nes Geschäfts.
https://antonschmaus.de/restaurants.html#!proviant

Die Quint­essenz für uns:  Es haben sich Trends her­aus­kris­tal­li­siert und ein­ge­brannt, die weit über Coro­na hin­aus blei­ben wer­den, die wir schon lan­ge vor­her erkannt und ver­or­tet haben. Natür­lich wird das per­sön­li­che Genuss­erleb­nis, das im Zusam­men­spiel zwi­schen Gast und Gas­tro­nom gera­de von uns allen schmerz­lich ver­misst – und das wird nach hof­fent­lich bal­di­ger Ein­däm­mung der welt­wei­ten Pan­de­mie in jedem gemüt­li­chen Bis­tro bis hin zum Ster­ne­re­stau­rant wie­der erleb­bar sein – face to face mit allem Drum und Dran ist eben doch am schöns­ten. Doch die zusätz­li­chen digi­ta­len “Fut­ter­stel­len” wer­den sich als neue Geschäfts­va­ria­tio­nen eta­blie­ren und auch den Gas­tro­no­men – mit Blick auf die Zukunft –  ein zusätz­li­ches Stand­bein im hart umkämpf­ten Markt bieten.

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