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2. März 2017

do’s und don’ts beim lin­kauf­bau.

erfolg­reich mit ande­ren ver­net­zen.

Backlinks, bes­ser bekannt als “exter­ne Ver­lin­kung” oder ein­fach nur “Link”, sind für die Web­site Ihres Restau­rants oder Hotels das Salz in der SEO-Sup­pe. Goog­le ver­langt nach Backlinks und bewer­tet Ihre Sei­te nach den ein- und aus­ge­hen­den Ver­lin­kun­gen mit ande­ren Web­sites. Aber Vor­sicht: auf die „rich­ti­gen“ Backlinks kommt es an!

Das bedeu­tet, dass die Sei­ten, auf die Sie ver­lin­ken, einen infor­ma­ti­ven und hoch­wer­ti­gen Mehr­wert bie­ten soll­ten. Das glei­che gilt für Sei­ten, die auf Ihre Web­site ver­wei­sen. Ihr Link­pro­fil kommt einem Emp­feh­lungs­netz­werk gleich, mit dem auf wei­ter­füh­ren­de Inhal­te ver­wie­sen wird, die für den Besu­cher wirk­lich hilf­reich sind. Im Hin­blick auf Quan­ti­tät und vor allem Qua­li­tät schlei­chen sich so immer wie­der klei­ne bis schwer­wie­gen­de Feh­ler beim Lin­kauf­bau ein. Wir haben ein­mal die sechs größ­ten für Sie zusam­men­ge­stellt.

 

Don’t #1: Immer mit dem glei­chen Linktext arbei­ten

Ein klei­ner, aber sich schon seit Jah­ren wie­der­ho­len­der Feh­ler ist das Set­zen har­ter Links – also Ver­lin­kun­gen von ledig­lich einem Wort statt einer Key­wor­d­kom­bi­na­ti­on – und die stets glei­che Wahl des ver­link­ten Tex­tes. Goog­le reagiert mitt­ler­wei­le extrem all­er­gisch und wer­tet die Ver­lin­kung im Zwei­fels­fall sogar ab.

Do #1: Sinn­vol­le (Ab)Sätze ver­lin­ken und Linktex­te vari­ie­ren

Inzwi­schen spielt der tat­säch­li­che Linktext eine eher klei­ne­re Rol­le und es emp­fiehlt sich so zu ver­lin­ken, wie es gefühlt am natür­lichs­ten aus­sieht: Das kön­nen mal drei Wör­ter, mal ein Halb­satz oder auch ein gan­zer Absatz sein. Statt also nur “Ster­ne­re­stau­rant” zu ver­lin­ken, ist es effek­ti­ver “Ster­ne­re­stau­rant in Ham­burg” zu ver­lin­ken.

 

Don’t #2: Links aus schlech­ter Umge­bung

Viel hilft nicht unbe­dingt viel – das gilt vor allem bei Backlinks. Hier gilt: reich­hal­ti­ge Klas­se, statt gehalt­lo­se Mas­se. Nicht jede Web­site, auf die Sie extern ver­lin­ken oder von der Sie einen Backlink erhal­ten, ist gut. Das zu erken­nen ist aber oft nicht ein­fach, denn es muss nicht zwin­gend eine Web­site sein, die auf den ers­ten Blick nach Spam aus­sieht. Es kann auch eine Sei­te sein, die zum Bei­spiel wegen tech­ni­scher Feh­ler von Goog­le nicht oder nicht voll­stän­dig inde­xiert wer­den kann.

Do #2: Ver­link­te Sei­ten auf Funk­tio­na­li­tät und Inhalt prü­fen

Wel­che Fak­to­ren der Goog­le­bot bei sei­ner Bewer­tung einer Sei­te beach­tet, kann nie genau gesagt wer­den. Doch soll­te man beim Lin­kauf­bau in jedem Fall auf die tech­ni­sche Funk­tio­na­li­tät und sinn­vol­le Inhal­te ach­ten.

 

Don’t #3: Links aus fal­schen Sprach­re­gio­nen

Ein Restau­rant in Ber­lin, was auf eine rus­si­sche Sei­te ver­linkt? Im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes unver­ständ­lich. Auch wenn der Inhalt mög­li­cher­wei­se pas­send wäre, so wer­den die wenigs­ten Besu­cher die Inhal­te ver­ste­hen. Glei­ches gilt für Goog­le, das die­se Ver­lin­kung als nicht logisch erkennt.

Do #3: Deutsch­spra­chi­ge Ver­lin­kun­gen auf einer deutsch­spra­chi­gen Sei­te

Wenn Sie eine deutsch­spra­chi­ge Web­site haben, dann brau­chen Sie auch Links, die eben­falls größ­ten­teils aus dem deut­schen Sprach­raum stam­men – alles ande­re wäre unna­tür­lich und somit auf­fäl­lig für Goog­le. Die­se Art der fremd­spra­chi­gen Links sind von Goog­le mit wenig Auf­wand maschi­nell fest­stell­bar und kön­nen ent­spre­chend leicht aus­sor­tiert und für bedeu­tungs­los gewer­tet wer­den.

 

Don’t #4: Ver­lin­kun­gen mir dein­de­xier­ten Web­sites

In den letz­ten Jah­ren hat Goog­le vie­le Web­sites aus dem Index gewor­fen, beob­ach­tet jedoch wei­ter­hin deren Link­pro­fil. Wer also Links auf­ge­baut hat, die auf sol­chen dein­de­xier­ten Sei­ten wei­ter vor­han­den sind, hat ein Pro­blem. Das ist etwa so, als wür­de man ver­dor­be­ne Lebens­mit­tel im Schrank behal­ten, obwohl man weiß, dass sie nicht mehr zu ver­wen­den sind.

Do #4: Abbau sol­cher Links

Das ein­zi­ge, was hilft: das Ent­fer­nen die­ser Links. Goog­le ver­traut die­sen Backlinks nicht mehr und misst ihnen kei­ne Bedeu­tung bei, bzw. wür­de Ihre Sei­te im Zwei­fels­fall sogar mit abwer­ten. Sie fra­gen sich aller­dings, wie Sie “dein­de­xier­te” Sei­ten erken­nen kön­nen? Ger­ne ste­hen wir Ihnen bei die­ser Fra­ge bera­tend zur Sei­te.

Don’t #5: Links auf 404 Sei­ten

Das Ver­lin­ken auf Sei­ten, die nicht mehr exis­tie­ren (“404 Error”), ist kein direk­ter Feh­ler in Sachen Lin­kauf­bau. Es kann immer mal sein, dass auf einen Arti­kel oder ein Pro­dukt eines Kol­le­gen oder Part­ners ver­linkt wur­de, was nach eini­ger Zeit so nicht mehr exis­tiert. Blei­ben sol­che Ver­lin­kun­gen bestehen, schließt Goog­le dar­aus, dass die eige­ne Web­site nicht aktiv gepflegt wird – und das ist nicht ver­trau­ens­wür­dig. Man wür­de ja auch kei­ner falsch beschil­der­ten Stra­ße Fol­gen, wenn der Weg unsi­cher und das Ziel unge­wiss ist.

Do #5: Ver­lin­kun­gen prü­fen und defek­te ent­fer­nen

Man soll­te nicht nur das exter­ne Link­pro­fil der eige­nen Web­site auf dem Schirm haben, son­dern auch genau wis­sen, auf wel­che Web­site man ver­linkt (hat). Die­se Backlinks soll­ten regel­mä­ßig geprüft und bei Ver­lin­kung auf defek­te Sei­ten ent­fernt wer­den.

 

Don’t #6: Links aus Angst vor­ei­lig löschen

Nach dem soge­nann­ten Pen­gu­in Update war Goog­le plötz­lich in der Lage, schlech­te Links selbst viel genau­er zu iden­ti­fi­zie­ren und brach­te Web­sei­ten­in­ha­ber und ‑opti­mie­rer dazu, zahl­rei­che ver­meint­lich schlech­te Links aus Angst vor Abstra­fun­gen abzu­bau­en oder zu mel­den. Nicht weni­ge davon jedoch unbe­rech­tig­ter­wei­se, denn vie­le Ver­lin­kun­gen waren ein­wand­frei.

Do #6: Links genau prü­fen und nicht ein­schüch­tern las­sen

Wenn ein Link einen durch­aus “guten Ein­druck” macht, gilt es ihn ein­fach noch­mal genau anzu­schau­en und zu prü­fen, ob er wirk­lich ent­fernt wer­den muss oder nicht. Aus Angst womög­lich gute Backlinks zu löschen, wäre genau­so fatal.

Lin­kauf­bau: eine Wis­sen­schaft für sich

Lin­kauf­bau ist ein wich­ti­ger Bestand­teil der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung und unum­gäng­lich, um das Ran­king Ihrer Web­site im Netz zu ver­bes­sern. Denn was Such­ma­schi­nen betrifft, ist ein guter Lin­kauf­bau – neben ande­ren Fak­to­ren – noch immer ent­schei­dend, wenn es dar­um geht, mög­lichst leicht bei Goog­le gefun­den zu wer­den. Und wer nicht durch qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge und “ver­lin­kens­wer­te” Inhal­te sowie Links „frei­wil­lig“ ergat­tern kann, der wird nicht dar­um her­um­kom­men, ein biss­chen nach­zu­hel­fen. Dage­gen spricht in der Regel nichts, nur soll­te die­ses Vor­ha­ben rich­tig durch­dacht und feh­ler­frei ange­gan­gen wer­den.

 
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