Mai 10, 2017

ein bild sagt mehr als 1000 wor­te.

bild­op­ti­mie­rung für goog­le.

Betrei­ber von Online-Shops: Augen auf! Wer mit sei­nen Pro­duk­ten mög­lichst prä­sent sein und bei Goog­le erfolg­reich ran­ken will, soll­te nicht nur auf aus­sa­ge­kräf­ti­ge Pro­dukt­tex­te und gute Ver­lin­kun­gen, son­dern auch auf SEO-opti­mier­te Bil­der ach­ten. Was das genau bedeu­tet, ver­ra­ten wir hier!

Jeder, der schon ein­mal “exklu­si­ve Scho­ko­la­de”, “hoch­wer­ti­ge Gewür­ze” oder “edles Geschirr” gegoo­gelt hat, weiß: neben aus­führ­li­chen Pro­dukt­be­schrei­bun­gen und schmack­haf­ten Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen sind es vor allem Bil­der, die unse­re Auf­merk­sam­keit auf sich zie­hen. Denn wie bei gutem Essen gilt auch bei Goog­le: das Auge isst – und shoppt – mit! Poten­ti­el­le Käu­fer neh­men die ent­schei­den­den phy­si­schen Merk­ma­le eines Pro­dukts  über Bil­der schnel­ler auf, als über Tex­te und behal­ten die­se auch län­ger im Gedächt­nis. Schon allein des­halb lohnt es sich, Kun­den mit hoch­wer­ti­gen Bil­dern abzu­ho­len.
Doch das ist nur die eine Sei­te der SEO-Medail­le. Denn nicht nur das Benut­zer­erleb­nis, son­dern auch das Goog­le-Ran­king wer­den durch opti­mier­te Bil­der ver­bes­sert. Die Such­ma­schi­ne bewer­tet bei einer Web­site näm­lich die soge­nann­ten Uni­ver­sal Search-Ele­men­te (Bil­der, Video, Maps…) genau­so wie Tex­te und Links.

Bes­ser geht immer! Aber wie?

Neben tech­ni­schen Opti­mie­rungs­maß­nah­men muss die Such­ma­schi­ne die Bild­in­hal­te so gut wie mög­lich the­ma­tisch zuord­nen kön­nen, um sie für pas­sen­de Such­an­fra­gen aus­zu­spie­len. Des­halb gilt: Augen auf bei Datei­na­men, Alt-Tags, Datei­grö­ßen oder auch bei der Plat­zie­rung der Bil­der auf der Web­sei­te. Die­se acht Tricks der Bild­op­ti­mie­rung kön­nen dabei hel­fen, Pro­dukt­bil­der zu opti­mie­ren:

1. Der Datei­na­me:

  • ist Ran­king­fak­tor Nr. 1, denn das Bild wird fast nur zu im Datei­na­men ent­hal­te­nen Begrif­fen ran­ken
  • soll­te die Key­words (z.B. Name des Pro­dukts, Pro­dukt­ka­te­go­rie etc.) ent­hal­ten, nach denen Kun­den suchen könn­ten
  • ist die wich­tigs­te Ori­en­tie­rung für Such­ma­schi­nen, um den Kern Ihres Online-Shops zu erfas­sen
  • soll­te grob das zusam­men­fas­sen, was auf dem Bild zu sehen ist
  • darf kei­ne Umlau­te oder Son­der­zei­chen ent­hal­ten, da es sonst zu Dar­stel­lungs­feh­lern kom­men kann

2. Die Datei­grö­ße:

  • hat gro­ßen Ein­fluss auf die Lade­ge­schwin­dig­keit einer Web­sei­te, was wie­der­um zu den Ran­king­fak­to­ren für Goog­le zählt
  • spielt vor allem bei der Mobi­le-Opti­mie­rung eine Rol­le, da mitt­ler­wei­le ein Groß­teil Ihrer Kun­den von unter­wegs shoppt
  • soll­te nicht mehr als 10 Mega­byte betra­gen
  • kann durch bestimm­te Tools ohne erkenn­ba­ren Qua­li­täts­ver­lust kom­pri­miert wer­den

3. Die Bild­grö­ße:

  • bestimmt über den “Eye Catcher”-Faktor bei einer Viel­zahl von Such­ergeb­nis­sen
  • soll­te nicht zu klein gewählt wer­den
  • soll­te min­des­tens 300 Pixel auf einer der Sei­ten betra­gen (erfolg­rei­che Bei­spie­le lie­gen bei einer Auf­lö­sung von 1024×1024 Pixel)
  • soll­te so gewählt wer­den, dass das gesam­te Pro­dukt – viel­leicht in einer reprä­sen­ta­ti­ven Situa­ti­on – dar­ge­stellt wird

4. Das Bild­for­mat:

  • soll­te gän­gig gewählt wer­den (6:9 oder 4:3), da die meis­ten Bild­schir­me eher breit als hoch sind
  • soll­te im Opti­mal­fall quer sein, da die­se Bil­der mehr “Klick­flä­che” bie­ten und so auto­ma­tisch häu­fi­ger aus­ge­wählt wer­den

5. Die Bild­qua­li­tät:

  • je höher die Auf­lö­sung, des­to bes­ser die User Expe­ri­ence – ver­schwom­me­ne Pro­dukt­bil­der trü­ben den Ein­druck im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes

6. Die “Bild­um­ge­bung”:

  • soll­te die Wahl des Bil­des bestim­men und dadurch sinn­voll ergänzt wer­den
  • setzt sich zusam­men aus Pro­dukt­be­schrei­bun­gen, Ver­lin­kun­gen zu ähn­li­chen Pro­duk­ten oder dem Her­stel­ler, wei­te­ren Bil­dern, etc.
  • ist für Goog­le ein wei­te­res Kri­te­ri­um für die the­ma­ti­sche Ein­ord­nung
  • soll­te durch glei­che Key­words ver­knüpft sein

7. Die Bild-Meta­da­ten:

  • sind für den Goog­le-Bot wich­tig zur inhalt­li­chen Zuord­nung des Bil­des zu einer Shop-Kate­go­rie
  • fas­sen Bild­in­hal­te und ‑attri­bu­te zusam­men
     Der Meta-Tit­le erscheint, wenn man mit der Maus über das Bild fährt und ist in
    gewis­ser Wei­se eine Form des Bild­na­mens. Jedoch spielt er haupt­säch­lich bei der Nut­zer­freund­lich­keit und weni­ger als SEO-Fak­tor eine Rol­le, soll­te aber im Opti­mal­fall Key­words ent­hal­ten
     Das ALT Attri­but kommt zum einen zum Tra­gen, wenn ein Bild aus tech­ni­schen
    Grün­den nicht ange­zeigt wer­den kann, wes­halb es eine genaue Beschrei­bung des Pro­dukt­bil­des (inkl. des Haupt­key­words) beinhal­ten soll­te. Zum ande­ren grei­fen Such­ma­schi­nen auf dar­auf zurück, um die Bild­in­hal­te aus­le­sen und ein­ord­nen zu kön­nen
  • kön­nen dank moder­ner Tech­nik tat­säch­lich “gele­sen” wer­den und ermög­li­chen so auch seh­be­hin­der­ten Usern Ihre Pro­duk­te und Leis­tun­gen ken­nen­zu­ler­nen

8. Die Bild-URL:

  • gene­riert sich in der Regel aus dem Datei­na­men
  • soll­te genau­so gepflegt und ange­passt wer­den, wie die ande­ren Aspek­te
  • soll­te the­ma­tisch rele­vant gewählt wer­den

Die Vor­tei­le von SEO-Bild­op­ti­mie­rung noch ein­mal kurz zusam­men­ge­fasst

  • Für einen Groß­teil der Inter­net­nut­zer zählt der ers­te – opti­sche – Ein­druck, wes­halb die Bild­su­che eine gro­ße Rol­le spielt.
  • Opti­mal for­ma­tier­te Bil­der kön­nen schnell gela­den wer­den.
  • Je hoch­wer­ti­ger die Qua­li­tät des Bil­des ist, des­to mehr Infor­ma­tio­nen kann der poten­zi­el­le Kun­de dar­aus zie­hen und fühlt sich des­halb ange­spro­chen.
  • Inhalt­lich gut ver­schlag­wor­te­te und benann­te Bil­der kön­nen schnell und pro­blem­los gefun­den wer­den.
  • Ein the­ma­tisch abge­stimm­tes Gesamt­kon­zept aus Tex­ten, Links und Bil­dern springt nicht zuletzt Goog­le posi­tiv ins Auge
  • Ein Zusam­men­spiel aus allem erhöht die Chan­cen auf Top-Ran­kings, da Goog­le nicht nur Tex­te, son­dern auch Bil­der aus­wer­ten kann 

 

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